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Sachsen-Anhalt - Jerichower Land - Am Dienstagvormittag (12. April) kam es auf der A 2 zwischen den Anschlussstellen Theeßen und Lostau in Fahrtrichtung Hannover zu gleich vier teils schweren Verkehrsunfällen. Ein Mensch starb, zwei Fahrzeugführer wurden schwer und fünf weitere Personen leicht verletzt. 

Transporter-Fahrer fährt in Schilderwagen – Fahrer leicht verletzt

Gegen 07:35 Uhr ereignete sich der erste Auffahrunfall zwischen der Anschlussstelle Burg-Zentrum und dem Parkplatz Krähenberge. Der Fahrer eines Kleintransporters aus dem Raum Kassel/Hessen übersah hier den Schilderwagen der Autobahnmeisterei, welcher vor einer Baustelle warnte und fuhr auf. Durch den Zusammenstoß verletzte sich der Fahrer leicht und wurde durch Rettungskräfte vor Ort behandelt.

Der Schilderwagen und sein Mercedes Sprinter wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Durch den Unfall musste die Richtungsfahrbahn Hannover für zweieinhalb Stunden teilweise gesperrt werden.

Folgeunfall:

Gegen 08:30 Uhr kam es zu einem zweiten Auffahrunfall auf Höhe der Anschlussstelle Burg-Zentrum. Nach ersten Erkenntnissen kam es hierbei zum Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge, beim Einordnen am Stauende. Der 41-jährige Berliner kollidierte mit seinem PKW Mercedes mit gleich zwei LKW und schob einen bereits haltenden PKW VW aus dem Salzlandkreis auf einen dritten Sattelzug.

Alle vier Insassen (Alter zwischen 15 - 44 Jahren) der beiden PKW kamen leicht verletzt in Krankenhäuser. Ihre Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 140.000 Euro.

Es kam zur eineinhalb stündigen Sperrung der Richtungsfahrbahn Hannover.

Folgeunfall: 

Bereits wenige Minuten später und ca. einen Kilometer weiter übersah ein 48-jähriger polnischer LKW-Fahrer das Stauende und fuhr gegen 08:39 Uhr auf seinen Vordermann (LKW) auf.

Der 48-Jährige kam mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es kam zur erneuten Sperrung der Richtungsfahrbahn zwischen den Anschlussstellen Burg-Ost und Burg-Zentrum.

Folgeunfall:

Auffahrunfall endet tödlich

12.04.2022, 10:33 Uhr, A 2 Fahrtrichtung Hannover auf Höhe der Ortslage Grabow

Gegen 10:33 Uhr kam es zu einem vierten Auffahrunfall auf der Richtungsfahrbahn Hannover. Ein 39-jähriger polnischer Fahrer erkannte das Stauende zu spät und schob drei weitere bereits haltende LKW ineinander.

Der Unfallverursacher selbst und ein weiterer 63-jähriger LKW-Fahrer wurden durch den Aufprall in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Für den 39-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er konnte durch die Rettungskräfte der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Der 63-jährige LKW-Fahrer kam mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Ein Rettungshubschrauber brachte den behandelnden Notarzt an die Unfallstelle.

Die A 2 wurde im Rahmen der Rettungs- und Bergungsarbeiten in Richtung Hannover vollgesperrt.

Die Sperrung bleibt bis zur Beendigung der bereits laufenden Bergungsmaßnahmen bestehen und wird voraussichtlich noch bis in die späten Nachmittagsstunden andauern.