Havelland – viele große Herausforderungen warten nun auf den neuen Bürgermeister der Stadt Nauen. Zur Amtseinführung von Dr. Michael Wiebersinsky (ehem. Arzt in der Havellandklinik) kamen auch die 170 Angestellten der Stadtverwaltung und Mitarbeiter von Außenstellen. Nach der Rede von Bürgermeister Wiebersinsky (Parteilos) wurden auch gleich erste lockere Gespräche mit Mitarbeitern geführt, ein kleiner Imbiss sorgte dabei natürlich für gute Atmosphäre.
Mit dem Amtsantritt beginnt für Nauen eine neue Amtsperiode an der Spitze der Stadtverwaltung. Wiebersinsky wurde am 28. September 2025 von den Nauenerinnen und Nauenern zum neuen Bürgermeister gewählt und folgt auf Manuel Meger (Die Ländliche), der das Amt acht Jahre innehatte.
Dabei legt er besonderen Wert auf Transparenz, Bürgernähe und eine enge Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung, Vereinen und Wirtschaft. Wiebersinsky betonte bereits vor Amtsantritt, dass ihm ein offener Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ein wichtiges Anliegen ist. "Ich möchte die Möglichkeit nutzen, all den Unterstützern des letzten Jahres auf dem Weg hierher zu danken, ganz besonders natürlich meiner Frau, die mich die ganze Zeit unterstützt hat. Aber natürlich auch den Bürgerinnen und Bürgern, die mich zu ihrem Bürgermeister gewählt haben. Schließlich aber auch Manuel Meger für die vergangenen acht Jahre, in denen er die Geschicke der Stadt auf seine Art und Weise gelenkt hat“, sagte er in seiner Rede.
Die Stadt Nauen steht in den kommenden Jahren vor wichtigen Zukunftsaufgaben - insbesondere in den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität und Digitalisierung. Dazu nannte Bürgermeister Wiebersinsky weitere Themen: „Wir brauchen in der Stadt seit Jahren einen größeren Raum für Kinder und Jugendliche im Sinne eines Jugendzentrums. Viele Gedanken wurden sich darüber in den letzten Jahren gemacht, in Zukunft müssen wir diese weiterdenken und umsetzten.“ Eine wichtige Aufgabe, die viele Nauenerinnen und Nauener umtreibe, sei der Verkehr.
„Hier müssen wir als Kommune dem anhaltenden Wachstum unserer schönen Stadt Rechnung tragen und Lösungen erarbeiten, welche einen fließenden und vor allem sicheren Verkehr für alle Verkehrsteilnehmer ermöglicht“, unterstrich das Stadtoberhaupt. Die größte Herausforderung der kommenden Wochen sei das Aufstellen und letztlich der Beschluss einer Haushaltssatzung für das laufende Jahr, kündigte Wiebersinsky an.