Landkreis Havelland - Wustermark – Was macht man bei typisch herbstlichem Schmuddelwetter? Man feiert trotzdem! Weder Regen noch kühle Temperaturen hielten die zahlreichen Gäste am vergangenen Wochenende davon ab, das Baustellenfest in Wustermark zu besuchen. Anwohner, Anlieger aus den umliegenden Gemeinden und neugierige Nachbarn kamen zusammen, um einen Blick auf das Areal zu werfen, auf dem aktuell eines der ambitioniertesten Zukunftsprojekte der Region entsteht.
Das Mega-Projekt im Überblick
Nur rund 12 Kilometer von der Berliner Stadtgrenze entfernt entsteht auf dem Campus eine Rechenzentrums-Infrastruktur der Superlative:
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Ausmaße & Ziel: Auf über 350.000 Quadratmetern wird eine hochmoderne Infrastruktur errichtet, die speziell für die enormen Datenmengen von Cloud-Computing und Künstlicher Intelligenz (KI) ausgelegt ist.
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Grüne Energie: Der Campus nutzt direkt Ökostrom aus regionalen Windparks.
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Mehrwert vor Ort: Die Abwärme der Server soll künftig genutzt werden, um die Gemeinde Wustermark beim Aufbau eines nachhaltigen Fernwärmenetzes zu unterstützen.
Bürgerbeteiligung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts
In den Ansprachen der Ehrengäste wurde deutlich, wie das Projekt lokal verankert und im Land eingeordnet wird. Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber ging in seiner Rede auf die bewährte Herangehensweise der Gemeinde bei solchen Vorhaben ein: Wustermark lege großen Wert darauf, Großprojekte stets in enger Abstimmung mit der Bevölkerung umzusetzen und die Bürger frühzeitig einzubinden, um Verständnis für die Bauprozesse zu schaffen. Er zog eine durchwegs positive Bilanz zum aktuellen Verlauf.
Brandenburgs Innenminister Jan Redmann nutzte seinen Auftritt vor allem für ein Plädoyer für den Wirtschaftsstandort Brandenburg. Er betonte eindringlich, wie essenziell solche Investitionen und moderne Rechenzentren für die Region sind – insbesondere im Zusammenspiel mit Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz und digitaler Sicherheit. Dabei hob er die regionale Bedeutung hervor und lobte, dass sich ein solches Großvorhaben in Brandenburg ansiedelt, wenngleich er den Namen des Betreibers in seiner Rede nicht explizit nannte.
Einsatz der Feuerwehr und gemütliches Beisammensein im Trockenen
Trotz des ungemütlichen Wetters von oben schadete das der Stimmung keineswegs: Die Veranstalter hatten mit Pavillons und einer mobilen Halle für optimalen Regenschutz gesorgt. So konnte man sich im Trockenen gemütlich hinsetzen und austauschen.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – heiße und kühle Getränke sowie Deftiges frisch vom Grill luden zum Verweilen ein. Ein besonderer Dank galt dabei der Freiwilligen Feuerwehr Wustermark, die tatkräftig den Grillstand unterstützte. Die Einsatzkräfte wurden vom Innenminister herzlich begrüßt, was vor Ort auch für die Gelegenheit nutzten, das eine oder andere Erinnerungs-Selfie mit Jan Redmann zu knipsen.
O-Ton des Innenministers
In einem persönlichen O-Ton unterstrich Innenminister Jan Redmann noch einmal die Kernpunkte: die Wichtigkeit sicherer digitaler Infrastrukturen, die Relevanz von KI sowie das Signal, das von solchen Großansiedlungen für die wirtschaftliche Zukunft Brandenburgs ausgeht.
Hinweis: Zu den Ausschnitten der Reden sowie dem O-Ton des Innenministers wird es parallel ein Video im Hochformat geben.
Am Ende überwog trotz des Regens die durchwegs positive Stimmung: Bei leckerem Essen, warmen Getränken und informativen Gesprächen blickten Gäste, Anwohner und Politik gemeinsam optimistisch auf ein Bauprojekt, das die digitale Zukunft der Region nachhaltig prägen wird.
„Der Text wurde erstellt mit großer Unterstützung von KI.“