Update/Potsdam-Mittelmark: Aktuell ist die BAB 10 Zwischen Anschlussstelle Ferch und Dreieck Potsdam gesperrt. Hier kam es am heutigen Nachmittag gegen 14 Uhr (95.5 km) zu einem schwerem Unfall mit drei beteiligten Lastwagen. Rettungskräfte, Feuerwehr, Autobahnpolizei, zwei Hubschrauber darunter ein Verkehrsüberwachungshubschrauber der Polizei sind am und über dem Ereignisort.

Ein Gutachter der Dekra ist bereits auf dem Weg zur Unfallstelle. Aktuell ist die Feuerwehr wohl noch immer mit der Rettung des Fahrer aus einem LKW beschäftigt, er wurde schwer im Führerhaus eingeklemmt. Die Polizei rät dringend Autofahrer/innen davon die A 10 Fahrrichtung Dreieck Potsdam zu befahren. Es ist derzeit 10 km Rückstau, alle Umleitungsstrecken sind jetzt bereits dicht. Ortskundige Fahrzeugführer/innen sollten nach Möglichkeit das Gebiet um die Unfallstelle weiträumig umfahren. Bei dem Unfall mit drei Lkws wurden ersten Angaben zu Folge zwei Personen teils schwerverletzt. 

Nachtrag: Drei LKW blockierten nach Auffahrunfall die Autobahn 13.04.2015; 13.55 Uhr Aus bisher unbekannter Ursache kam es am Montagnachmittag zur Kollision dreier LKW mit Anhänger. Bei diesem Auffahrunfall wurden nach ersten Erkenntnissen ein russischer LKW von einem deutschen LKW auf einen Weißrussischen LKW aufgeschoben. Der russische und der deutsche LKW-Fahrer wurden in ihren Fahrerhäusern verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Der deutsche LKW-Fahrer musste zuvor aus seinem Führerhaus herausgeschnitten werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht. Durch den Unfall waren alle drei Fahrspuren samt Standspur zwischen der AS Ferch und dem AD Potsdam gesperrt. Der Verkehr wurde über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke an der AS Michendorf abgeleitet. Trotzdem kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf den Umleitungsstrecken sowie zu mehr als 10 Km Stau auf der BAB 10 und der BAB 115. Auf Grund der sich schwierig gestaltenden Bergung wird die Autobahn noch bis in die Abendstunden gesperrt bleiben müssen. Ein Sachverständiger wurde zur Unfallursachenforschung eingesetzt. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Zur genauen Identität der verletzten Personen kann erst nach Beendigung der Unfallaufnahme Näheres gesagt werden.

Nachtrag Zwei - Nachmeldung zum schweren LKW Unfall zwischen der Anschlussstelle Ferch und dem Autobahndreieck Potsdam vom Montagnachmittag 13.04.2015; 13.55 Uhr Der Unfall hatte sich am Montag, gegen 13.55 Uhr, ca. 1 Kilometer hinter der Anschlussstelle Ferch (BAB 10) in Richtung Autobahndreieck Potsdam ereignet. Nach derzeitigem Erkenntnisstand hatte ein weißrussischer Sattelzug, der auf der Lastspur in Richtung des Autobahndreieckes Potsdam unterwegs war auf Grund stockenden Verkehrs sehr stark abbremsen müssen. Ein nachfolgender MAN-Sattelzug aus Russland bremste ebenfalls stark ab und versuchte noch nach links auf den mittleren Fahrstreifen auszuweichen. Ein hinter dem russischen LKW fahrender deutscher LKW mit Anhänger fuhr fast ungebremst auf den russischen Sattelzug auf und schob diesen noch gegen den davor befindlichen weißrussischen Sattelzug. Der 34-jährige Fahrer des auffahrenden deutschen Sattelzuges wurde im stark deformierten Führerhaus seines MAN-LKW´s eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Brandenburger Klinik geflogen. Er wird dort intensivmedizinisch betreut. Der 46-jährige Fahrer des russischen LKW erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Potsdamer Krankenhaus verlegt. Er wurde dort ambulant behandelt und konnte noch am Montagnachmittag wieder entlassen werden. Der Fahrer (49) des aus Weißrussland stammenden Sattelzuges blieb unverletzt. Durch den Unfall waren alle drei Fahrspuren in Richtung Magdeburg vollständig blockiert. Wegen der mehrstündigen Rettungs-und Bergungsmaßnahmen kam es auf dem südlichen Berliner Ring sowie sämtlichen Ausweichstrecken zu starken Staubildungen. Die A 10 war an der Unfallstelle bis 19.25 Uhr komplett gesperrt. Danach konnten zumindest die mittlere und die rechte Fahrspur wieder freigegeben werden, bis die Unfallstelle gegen 21.30 Uhr vollständig beräumt war und der Verkehr wieder abfließen konnte. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 2.90000

Q: PD-West/Birnbaum/Schmidt