Ferienreiseverkehr sorgt seit heute Vormittag offenbar für besonders volle Straße in Brandenburg, infolgedessen ereigneten sich nun mehrere Verkehrsunfälle. Auf der Bundesautobahn 24 und der A10 sind derzeit die Richtungsfahrbahnen gesperrt. Gegen 11 Uhr kam es zu einem Unfall auf Höhe Fehrbellin (Ostprignitz-Ruppin) in Fahrtrichtung Hamburg, hierbei wurden vier Fahrzeuge in einem Crash verwickelt, eine Person ist sogar dabei eingeklemmt worden. Es sind mehrere Menschen verletzt worden.

Der Rettungsdienst ist mit sieben Rettungswagen im Einsatz, die Luftrettung unterstützt die Einsatzkräfte mit zwei Hubschraubern. Drei Unfallbeteiligte Fahrzeuge müssen jedoch abgeschleppt werden. Es kam wohl indessen im Rückverkehr zu Folgenunfällen. Die Unfallursachen bei den Verkehrsunfällen auf der A24 sowie der A10 bei Oranienburg (Oberhavelland) sind noch unklar. Der Bereich sollte möglichst von Ortskundigen weiträumig umfahren werden.

 

Nachtrag: 14:30 Uhr/ BAB 24/Fehrbellin – Am Sonntagmittag ereignete sich auf der Bundesautobahn 24 zwischen den Anschlussstellen Kremmen und Fehrbellin in Fahrtrichtung Hamburg ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden insgesamt sieben Personen verletzt. Der 57-jährige Fahrer eines Pkw BMW und der 37-jährige Fahrer eines Pkw Toyota bremsten ihre Fahrzeuge aufgrund eines Staus bis zum Stillstand ab. Ein nachfolgender 19-jähriger Kia-Fahrer erkannte die Verkehrssituation offenbar zu spät und fuhr auf den Toyota auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf den BMW geschoben. Der 19-jährige Kia-Fahrer wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Seine 18-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. Der 57-jährige BMW-Fahrer wurde leicht verletzt. Im Toyota wurden der 37-jährige Fahrer sowie seine 36-, sechs- und 71-jährigen Mitfahrer leicht verletzt. Alle verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der entstandene Sachschaden wird auf 40.000 Euro geschätzt. Alle drei Fahrzeuge waren infolge des Unfalls nicht mehr farbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme war die Richtungsfahrbahn Hamburg für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt.

Q: verkehrsinformationen, pd nord neuruppin/ pressestelle