Zu einem Tötungsdelikt in Prenzlauer Berg hat gestern Abend die 6. Mordkommission beim Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand verschaffte sich ein 20-jähriger Mann gegen 20.10 Uhr gewaltsam Zutritt zu der Wohnung seiner 75-jährigen Nachbarin in der Oderbruchstraße und stach mit einem Messer auf sie ein. Die Frau verstarb noch vor Ort. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst vom Tatort, kehrte aber kurze Zeit später dorthin zurück und stellte sich den von Zeugen alarmierten Polizeieinsatzkräften.
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Havelland: Aus bislang noch ungeklärter Ursache sind heute Nachmittag auf der B5 kurz vor der Anschlussstelle Berlin-Spandau in Fahrtrichtung Berlin zwei Fahrzeuge zusammengestoßen, mindestens eine Person wurde dabei wohl verletzt. Polizei, Feuerwehr- und Rettungskräfte kamen zum Einsatz.
Die Obduktion führte am heutigen Tage zu dem Ergebnis, dass der bislang unbekannte Mann aufgrund eines natürlichen Todes gestorben ist. Unbekannter Mann tot aufgefunden In einem Park in Haselhorst wurde gestern Abend ein unbekannter Mann tot aufgefunden.
Havelland - Erstmeldung: Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam es heute Nachmittag unterhalb eines Zuges zu einem Brandausbruch am Fahrgestell. Der Zug aus Polen auf dem Weg von Berlin nach Hamburg musste am Bahnhof dann einen Not-Stopp einlegen. Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei kamen zum Einsatz, die Feuerwehr der Stadt Nauen rückte mit mehreren Kräfte aus, der Rettungsdienst Havelland unterstützte mit einem Einsatzteam (darunter auch Azubis).
Lichtenberg - Vergangene Nacht erlag in Malchow der Fahrer eines Personenkraftwagens nach einem schweren Verkehrsunfall seinen tödlichen Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen und Ermittlungen war ein 21-Jähriger gegen 2.45 Uhr auf der Malchower Chaussee in Richtung Dorfstraße unterwegs. In der Kurve zur Dorfstraße kam der Wagen des 21-Jährigen in Folge zu hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte auf dem Gehweg gegen untereinander verbundene Poller und anschließend gegen einen Lichtmast. Das Fahrzeug wurde auseinandergerissen und der 21-Jährige herausgeschleudert. Ein Zeuge, der den Unfall hörte und Rettungskräfte alarmiert hatte, eilte herbei und begann bei dem leblosen Kraftfahrer sofort mit Reanimationsmaßnahmen.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat mit zwei Beschlüssen vom heutigen Tage entschieden, dass die Verbote mehrerer für das Pfingstwochenende angemeldeter Versammlungen in Berlin nicht zu beanstanden seien (vgl. Pressemitteilung Nr. 32/2020 des Verwaltungsgerichts Berlin). Die gegen diese Beschlüsse erhobenen Beschwerden hat das Oberverwaltungsgericht zurückgewiesen. Nach Auffassung des 1. Senats haben die Beschwerdeführer die Annahme des Verwaltungsgerichts, dass die Versammlungen wegen einer unmittelbaren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit verboten werden durften, weil Verstöße gegen infektionsschutzrechtliche Hygienevorschriften zu befürchten seien, nicht durchgreifend in Zweifel gezogen.