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Landkreis Havelland: Hundertschaften der Bereitschaftspolizei mit Unterstützung der Örtlichen Polizei sichern Versammlungen ab. Rechtsextreme hetzen bei Demo durch das Stadtgebiet gegen Ausländer - Geplantes Asylheim ist immer noch eine eine Problematik einger Bürger.
Innenstadt Freitag, den 15.05.2015 Zwei Versammlungen mit friedlichem Verlauf in Nauen Eine Versammlung unter freiem Himmel in Form eines Aufzuges mit Anfangs-, Zwischen- und Abschlusskundgebung wurde von einer Privatperson aus dem Landkreis Havelland für den 15. Mai 2015 in der Zeit zwischen 19.00 Uhr und 23.59 Uhr in Nauen angemeldet. Das angemeldete Motto lautete: „Nauen schlägt zurück! Ausländergewalt stoppen!“ Die Eröffnungskundgebung fand auf dem Bahnhofsvorplatz statt. Von dort setzte sich der Aufzug um 19.15 Uhr in Bewegung und führte zum Bredower Weg, wo eine Zwischenkundgebung stattfand. Danach ging es durch die Altstadt zurück zum Bahnhof, wo die Kundgebung ihren Abschluss fand und bereits um 20.50 Uhr vom Veranstalter für beendet erklärt wurde. Gleichzeitig fand im Zeitraum von 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr in der Ketziner Straße, Ecke Rathausplatz eine Gegenversammlung unter dem Motto „Willkommenskultur für Asylanten“ statt, welche durch den Ortsverband und die Stadtfraktion der Partei „Die Linke“, durch die Fraktion der Stadtverordneten „Frischer Wind“ und die Organisation „Nauen für Menschlichkeit“ initiiert wurde. Angemeldet wurde diese Versammlung in Form einer Kundgebung durch den Ortsverband und die Stadtfraktion der Partei „Die Linke“. Die Teilnehmer beider Versammlungen demonstrierten friedlich und es kam zu keinen Störungen. Lediglich in einem Fall ermittelt die Kriminalpolizei gegen einen Teilnehmer des ersten Aufzuges wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, der den Hitlergruß gezeigt hatte.



