Update: 14.31 Uhr/Aktion „Klimacamp“ und „Ende im Gelände“ in der Lausitz, Cottbus - Schwerer Landfriedensbruch durch Umweltaktivisten begangen, Schwarze Pumpe In den Nachmittagsstunden des 14. Mai 2016 verschafften sich zirka 300 Personen aus den seit Tagen andauernden Aktionen vom „Klimacamp“ und „Ende im Gelände“ gewaltsam Zugang zum Kraftwerk in Schwarze Pumpe.
Sie übten Gewalt gegen das Sicherheitspersonal des Unternehmens und die Umfriedung des Kraftwerkes aus, indem sie im Werkseingangsbereich die Zäune niederrissen und sich dann auf das Werksgelände begaben. Durch die eingesetzten Polizeikräfte konnten bisher über 100 Personen vorläufig festgenommen werden. Zwei Verletzte Personen der Umweltaktivisten zogen sich dabei Verletzungen zu. Sie wurden durch Rettungskräfte zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Maßnahmen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.
Nachtrag - Vorläufige Festnahmen gegen Umweltaktivisten werden aufgehoben, Cottbus Die gegen über 130 Personen ausgesprochen vorläufigen Festnahmen gegen Umweltaktivisten wegen des Tatverdachtes des schweren Landfriedensbruchs werden aufgehoben und die Personen aus dem polizeilichen Gewahrsam schrittweise entlassen. Die Ermittlungen zum Tatverdacht des schweren Landfriedensbruchs zum Nachteil des Unternehmen Vattenfall dauern weiterhin an.



