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Hessen ++ Vermutlich Familiendrama im Kreis Bergstraße ++ Am Freitagmorgen (31.08.2018) kam es gegen 07.20 Uhr im Ilsenklinger Weg zu einem Wohnhausbrand bei dem ein 10-jähriges Mädchen und einen 13-jähriger Jungen im Zuge der Löscharbeiten tot aufgefunden wurden. Die Eltern der Kinder, eine 46-jährige Frau und ihr 58-jährige Ehemann konnten von der Feuerwehr lebend aus einem laufenden Auto in der zum Haus gehörenden geschlossenen Garage geborgen werden. Das Ehepaar ist außer Lebensgefahr und wird in einer Klinik behandelt.

Zur Klärung der Todesursache der beiden Kinder ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen ist von einem Familiendrama aufgrund von massiven finanziellen Problemen der Familie auszugehen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sind der 58-jährige Mann und seine 46-jährige Ehefrau dringend verdächtig, den Tod der Kinder herbeigeführt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat gegen beide einen Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen Mordes gestellt.

Das zuständige Amtsgericht wird im Laufe des morgigen Samstags darüber entscheiden. Aus Rücksicht auf die noch andauernden Ermittlungen können derzeit noch keine weiteren Angaben über den Sachverhalt hinaus gemacht werden.

Nachtrag - Mörlenbach (ots) - Nach dem Brand in einem Wohnhaus im Ilsenklinger Weg steht die Identität der beiden im Haus tot aufgefundenen Kinder fest. Es handelt sich um ein 10-jähriges Mädchen und einen 13-jährigen Jungen. Beide Kinder wohnten in dem Haus. Ihre Eltern, eine 46-jährige Frau und ihr 58-jähriger Ehemann konnte die Feuerwehr im Zuge der Löscharbeiten lebend aus einem Auto bergen (wir haben berichtet). Sie befinden sich in einem Krankenhaus und sind nach derzeitiger Einschätzung außer Lebensgefahr. Die bisherigen Ermittlungen deuten nach wie vor auf ein Familiendrama hin. Wie die beiden Kinder ums Leben kamen, bedarf der weiteren Ermittlungen. Die Spurensicherung und Tatortaufnahme wird voraussichtlich noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen