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Das News-Magazin in Brandenburg

Für viele Menschen ist der Erfolg im Beruf ein wichtiger Baustein für die persönliche Entwicklung. Allerdings gibt es immer wieder Hürden, welche ein Weiterkommen im Beruf verhindern. Mit einer entsprechenden Weiterbildung können sich jedoch neue Wege und Chancen eröffnen. 

Warum wird das Thema Weiterbildung für viele Arbeitnehmer immer interessanter?

Die meisten Mitarbeiter sind viele Jahre in einem Unternehmen tätig und beschäftigen sich jeden Tag mit ähnlichen Vorgängen und Arbeitsprozessen. Nicht selten kann dies zu einer unerwünschten Alltagsroutine führen, die viele Arbeitnehmer irgendwann gerne durchbrechen möchten und sich neue Herausforderungen und mehr Verantwortung im Unternehmen wünschen. Je nach Unternehmensgröße, Branche und Tätigkeitsfeld sind die Aufstiegs- und Umstiegschancen jedoch oft sehr gering und hängen nicht selten von der Qualifikation und dem fachlichen Know-how ab. Daher entscheiden sich immer mehr Arbeitnehmer für entsprechende Weiterbildungen. Sofern diese nicht betriebsintern angeboten werden können, bieten sich entsprechend externe Angebote an, die der Karriere völlig neue Chancen eröffnen können und im Idealfall sogar vom eigenen Unternehmen zeitlich unterstützt und finanziell gefördert werden.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es eigentlich?

Um den Prozess der Karriere erfolgreich in neue Bahnen zu lenken, gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine Weiterbildung. Zu den bekanntesten Modellen zählen hierbei klassische Berufsausbildungen oder das Vollzeitstudium an einer Hochschule. Jedoch sind diese mit einer Ausbildungszeit von mindestens drei Jahren nicht nur sehr lang, sondern eignen sich auch nur in den seltensten Fällen für berufstätige Arbeitnehmer, die bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen oder erst vor einigen Jahren einen Hochschulabschluss absolviert haben. Für diese eignen sich eher klassische Weiterbildungsmaßnahmen wie etwa Online-Schulungen oder Weiterbildungskurse, welche nach der Arbeit oder am Wochenende stattfinden. Da diese allerdings oft nur in Teilzeit angeboten werden, können komplexe Inhalte und Themen oft nur über einen sehr langen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten vermittelt werden, was für viele Arbeitnehmer einen hohen zeitlichen Aufwand bedeutet. Aus diesem Grund hat sich in den letzten Jahren eine neue Weiterbildungsmethode etabliert, die aus zahlreichen Gründen immer mehr an Beliebtheit gewinnt – die sogenannten „Bootcamps“.

Warum sind insbesondere „Bootcamps“ aktuell so gefragt und welche Vorteile haben diese?

Bei einem „Bootcamp“ handelt es sich um eine ganz spezielle und sehr kompakte Form der Weiterbildung, die insbesondere durch ihre kurze Ausbildungszeit in Vollzeit überzeugt. Dadurch ist diese für zahlreiche verschiedene Zielgruppen interessant wie beispielsweise Karriereoptimierer, Berufswechsler, Quereinsteiger und auch Studienabbrecher, welche auf diesem Weg ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich verbessern möchten. Während klassische Weiterbildungen wie bereits erwähnt in Teilzeit neben dem Beruf und über sechs bis zwölf Monate absolviert werden, dauern Bootcamps in der Regel nur drei Monate. Dies reduziert nicht nur den personellen Ausfall im Unternehmen und damit womöglich auch des eigenen Einkommens, sondern durch die kompakte Präsenzform der Bootcamp-Weiterbildungen kann sich deutlich besser auf die jeweilige Materie und das Lernen fokussiert werden. Besonders beliebt sind Bootcamps im IT-Bereich, wie etwa Weiterbildungen im Bereich Data Science, Webentwicklung und Cloud Computing.

Wie können Unternehmen von der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter profitieren?

Eine entsprechende Weiterbildung kann nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für die Unternehmen einen echten Mehrwert bieten, denn durch moderne und zielgerichtete Weiterbildungen werden die Mitarbeiter auf den neuesten Wissensstand gebracht und können diesen gewinnbringend in das Unternehmen einbringen. Auf diese Weise gewinnen Firmen nicht nur frisches Know-how, sondern können dadurch oft auch den Fachkräftemangel im Unternehmen senken. Daher sollten Unternehmen interessierte Mitarbeiter möglichst bei ihrer Weiterbildungsabsicht unterstützen und sie zudem motivieren. Durch die Aussicht auf eine höhere Position mit mehr Verantwortung und Handlungsspielraum kann so schon der erste Schritt gemacht sein. Sofern es keine Möglichkeit für eine interne Weiterbildung gibt, bieten sich alternativ stets professionelle Anbieter an, die das benötigte Wissen mit qualifizierten Dozenten und ihrer langjährigen Erfahrung aus der Praxis punktgenau vermitteln können.