Die Internetpräsenz des Landkreises Havelland muss aus Sicherheitsgründen temporär vom Netz genommen werden. Betroffen sind davon sind auch die Auftritte der Volkshochschule Havelland sowie der Musik- und Kunstschule Havelland. Hintergrund ist eine aktuelle Sicherheitswarnung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik "👇" . Dort heißt es: „Aktuellen Informationen zufolge sind alle bekannten PHP-Versionen, zurückgehend bis mindestens PHP 5, verwundbar. (…) Mit Kenntnis derartiger Schwachstellen könnte es Angreifern gelingen, massive Angriffskampagnen durchzuführen und IT-Systeme aus den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen zu kompromittieren.“ Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass der Zugriff auf die Website Havelland.de zunächst nicht mehr möglich ist. Sämtliche mit dem Internetauftritt im Zusammenhang stehenden Funktionen (wie bspw. Terminbuchungen, der Formularserver oder die App Mein HVL) stehen damit vorrübergehend nicht zur Verfügung. Wichtig hierbei ist, dass es sich um eine Vorsichtsmaßnahme handelt! Derzeit liegen dem Landkreis Havelland keine Informationen vor, dass es zu einem Hackerangriff auf die Verwaltung gekommen ist. Gegenwärtig ist noch nicht absehbar, wann der Internetauftritt und die damit verbundenen Funktionen wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
„Der Titel wurde redaktionell erstellt mit Unterstützung von KI.“
Das schreibt das BSI heute dazu: Kritische Schwachstellen innerhalb der Programmiersprache PHP bedrohen aktuell weltweit Webanwendungen. Eine Veröffentlichung entsprechender Sicherheitsupdates durch die Entwickler wird für den heutigen Nachmittag um 16 Uhr erwartet. Das BSI ruft IT-Sicherheitsverantwortliche und Betreiber dazu auf, diese umgehend nach Veröffentlichung zu installieren. Aktuellen Informationen zufolge sind alle bekannten PHP-Versionen, zurückgehend bis mindestens PHP 5, verwundbar. Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass es Angreifern durch die Schwachstellen möglich ist, aus der Ferne schadhaften Code auf Webservern mit PHP-Anwendungen auszuführen. PHP ist ein zentraler Baustein in Webanwendungen und wird weltweit eingesetzt. Mit Kenntnis derartiger Schwachstellen könnte es Angreifern gelingen, massive Angriffskampagnen durchzuführen und IT-Systeme aus den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen zu kompromittieren.
BSI-Vizepräsident Thomas Caspers: „Wir halten eine kurzfristige, großflächige Ausnutzung innerhalb weniger Stunden nach Erscheinen der Sicherheitsupdates für wahrscheinlich: Angreifer können diese mittels KI-gestützter Werkzeuge innerhalb kurzer Zeit analysieren und entsprechende Exploits generieren. Es besteht also unverzüglicher Handlungsbedarf!“ Die Entwickler stellen am 21. Oktober um 16 Uhr deutscher Zeit Patches für unterschiedliche PHP-Versionen bereit, die vor Angriffen schützen. Um unverzüglich auf die Veröffentlichung reagieren zu können, sollten Organisationen entsprechende personelle Ressourcen bereithalten: IT-Sicherheitsverantwortliche und Betreiber sind dazu aufgerufen, zu diesem Zeitpunkt umgehend die Patches auf PHP-Webserver einzuspielen sowie den Patchstatus anhand des Advisories zu verifizieren. Betreiber sollten exponierte PHP-Webserver zudem verstärkt auf Auffälligkeiten beobachten.



