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Bei einem Polizeieinsatz in Spandau wurden gestern Abend zwei Einsatzkräfte verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde die Polizei gegen 19.35 Uhr zu einer Schlägerei zum U-Bahnhof Rathaus Spandau gerufen. Als die Einsatzkräfte dort eintrafen, machten Passanten sie auf mehrere Personen in einem U-Bahnwaggon aufmerksam, die an der Schlägerei auf dem Zwischendeck beteiligt gewesen sein sollen. Die Beamtinnen und Beamten forderten die Personen auf, den Waggon zu verlassen, um den Sachverhalt zu klären. Der Aufforderung kamen sie nach.

Bei einem Verkehrsunfall in Haselhorst wurde gestern Abend ein Radfahrer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 24-jähriger Autofahrer gegen 21.15 Uhr die Gartenfelder Straße in Fahrtrichtung Paulsternstraße. An der Einmündung Gartenfelder Straße/Feldzeugmeisterstraße überquerte der 32-jährige Radfahrer unvermittelt die Fahrbahn und wurde von dem durch den 24-Jährigen gefahrenen Fahrzeug erfasst.

Wer einem Mitschüler ins Gesicht schlägt, darf von einer Klassenfahrt ausgeschlossen werden. Das Verwaltungsgericht Berlin hat einen Eilantrag gegen eine entsprechende Schulordnungsmaßnahme zurückgewiesen.

Die Nutzung eines Bootes als schwimmende Bar auf der Havel muss nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin umgehend beendet werden.

Der Antragsteller ist Eigentümer eines Bootes, welches er überwiegend an Dritte vermietet, im Sommer aber an drei Tagen am Wochenende zum Ausschank von Getränken an Gäste nutzt. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt forderte ihn im August 2023 sofort vollziehbar auf, die schwimmende Bar innerhalb einer Woche ab Zugang der Anordnung „zu beseitigen“.

Bei einem Wohnungsbrand im Ortsteil Falkenhagener Feld kam gestern Abend ein Mann ums Leben. Nach den bisherigen Erkenntnissen bemerkten Nachbarn gegen 18.30 Uhr das Feuer in der sechsten Etage eines Mehrfamilienwohnhauses in der Steigerwaldstraße und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Bei der Brandbekämpfung wurde der leblose 77-jährige Mieter gefunden. Ein Notarzt konnte nur noch dessen Tod feststellen. Sämtliche Hausbewohnende, die unverletzt blieben, mussten das Gebäude verlassen, welches vorerst nicht bewohnbar ist.

Gestern Nachmittag (30.01.2024) wurde in Haselhorst ein mutmaßlicher Drogenhändler festgenommen, der offenbar Heroin und Kokain anbot. Detaillierte Zeugenhinweise und umfangreiche Ermittlungen führten zivile Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 21 und der 24. Einsatzhundertschaft gegen 15 Uhr zum U-Bahnhof Zitadelle. Ein 28-Jähriger traf sich nacheinander mit mehreren Personen im Umfeld des U-Bahnhofs und holte sich vermutlichen Nachschub aus einem nahegelegenen Versteck. Die mutmaßlichen Heroin-Käufer und ihr Verkäufer wurden festgenommen. Bei der Durchsuchung des Händlers stellte man Geld in kleiner Stückelung, drei Mobiltelefone und ein Pfefferspray fest.