Havelland - SCHÖNWALDE-GLIEN – Ein verheerender Verkehrsunfall hat am heutigen Sonntagnachmittag auf der Landesstraße 16 zwischen dem Ortsteil Perwenitz (Gemeinde Schönwalde-Glien) und Pausin ein Menschenleben gefordert.
Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer eines elektrisch betriebenen Audi auf der L16 unterwegs, als das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich nach rechts von der Fahrbahn abkam. Mit enormer Wucht krachte der Wagen frontal gegen einen massiven Straßenbaum. Die Wucht des Aufpralls muss extrem gewesen sein: Trümmerteile und Fahrzeugkomponenten wurden bis zu 100 Meter weit geschleudert und verteilten sich auf der Fahrbahn sowie im angrenzenden Waldbereich. Ersten Schätzungen zufolge könnte der PKW mit weit mehr als 100 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen sein.

Audi fängt sofort Feuer – Jede Hilfe kommt zu spät
Unmittelbar nach der Kollision fing das Elektrofahrzeug Feuer und stand binnen kürzester Zeit in Vollbrand. Für den Fahrzeugführer kam jede Hilfe zu spät; er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr standen vor einer extremen Herausforderung. Das Löschen von brennenden E-Fahrzeugen gilt als hochkomplex, da sich die Lithium-Ionen-Akkus im Unterboden immer wieder selbst entzünden können. Die Kameraden der Feuerwehr benötigten erhebliche Zeit und enorme Mengen an Löschwasser, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und die Batteriezellen final abzukühlen.
Kriminaltechnik und Dekra-Gutachter im Einsatz
Zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs wurden die Kriminalpolizei sowie Beamte der Kriminaltechnik angefordert. Zudem kam ein Gutachter der DEKRA zum Einsatz, um die Spuren am Unfallort sowie am Wrack zu sichern und die Ursache des verhängnisvollen Ausbrechens zu ermitteln.

Nach dem Ende der Lösch- und Ermittlungsarbeiten übernahm ein spezialisiertes Bergungsunternehmen den Abtransport des völlig zerstörten Wracks.
Vollsperrung bis in den späten Abend
Die Landesstraße 16 musste für die Dauer der Rettungs-, Ermittlungs- und Bergungsarbeiten ab 14.31 Uhr (verkehrsinformationen.de) zwischen den betroffenen Abschnitten komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Die aufwendigen Maßnahmen zogen sich bis weit in den späten Abend hinein. Die Identität des verstorbenen Fahrers sowie die genaue Ursache für das Abkommen von der Fahrbahn sind derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Der Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.



