rep24 logo 2011 2

Das Online-Magazin in Brandenburg

ver.di ruft die Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Studierenden der AOK Nordost (Berlin-Brandenburg und Teile von Mecklenburg-Vorpommern) sowie des AOK Bundesverband am Dienstag, 10. März 2026, zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Hintergrund ist die laufende Entgelttarifrunde. ver.di fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung der Vergütungen um 7,5 Prozent der Grundvergütung, mindestens jedoch 375 Euro. Darüber hinaus fordert ver.di eine Erhöhung der monatlichen Vergütung für Auszubildende und Studierende um 150 Euro.

Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen. In der zweiten Verhandlungsrunde am 17. und 18. Februar legten die Arbeitgeber ein Angebot vor, das aus Sicht von ver.di deutlich hinter den Erwartungen der Beschäftigten zurückbleibt. Vorgesehen sind keine Entgelterhöhungen im ersten Halbjahr 2026, eine Tabellensteigerung von 2 Prozent ab dem 1. Juli 2026 sowie weitere 2 Prozent ab dem 1. Juli 2027. Für Auszubildende sind jeweils 40 Euro mehr vorgesehen. „Die Kolleginnen und Kollegen haben aus den Zeiten der hohen Preissteigerungen weiterhin erheblichen Nachholbedarf.

Das Angebot der Arbeitgeber zementiert die Reallohnverluste der letzten Jahre. Deshalb streiken die Beschäftigten jetzt für ein deutlich besseres Angebot“, erklärt Benjamin Weimar, zuständiger ver.di Gewerkschaftssekretär in Berlin-Brandenburg Mit dem Warnstreik soll der Druck auf die Arbeitgeberseite erhöht werden, in den weiteren Tarifverhandlungen ein verbessertes Angebot vorzulegen. ver.di rechnet auf Grund des Warnstreikes mit erheblichen Einschränkungen für Versicherte. Die Tarifverhandlungen werden am 17. März 2026 fortgesetzt.