Vier Museen in Potsdams Mitte öffnen 2026 wieder an vier Freitagen kostenfrei ihre Türen – ein perfekter Anlass, die kulturelle Vielfalt der Stadt zu entdecken. Auftakt ist am 27. März und mit dabei sind das Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte, das Filmmuseum Potsdam, das Naturkundemuseum Potsdam sowie das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte. Die Aktion findet jeweils an letzten Freitag im Quartal statt und hat sich inzwischen als fester Bestandteil des Potsdamer Kulturkalenders etabliert. Weitere Termine in diesem Jahr sind der 26. Juni, 25. September und 18. Dezember 2026.
„Die kostenfreien Museumstage ermöglichen es vielen Menschen, die kulturelle Vielfalt Potsdams unkompliziert zu erleben. Angebote wie diese fördern Begegnung, Bildung und kulturelle Teilhabe – über Generationen hinweg“, sagt Torsten Wiegel, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend und Sport der Landeshauptstadt Potsdam.
Das Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte öffnet am Aktionstag von 11 bis 18 Uhr. Besucherinnen und Besucher können die Dauerausstellung „Brandenburg.Ausstellung“ entdecken, die auf interaktive Weise rund 1000 Jahre brandenburgische Geschichte vermittelt. Historische Ereignisse werden mit aktuellen Fragestellungen verknüpft, und zahlreiche Mitmach-Stationen laden zum Nachdenken und Ausprobieren ein. Um 11:30 Uhr bietet das Museum eine öffentliche Führung durch die Ausstellung an, die zentrale Themen und Hintergründe der brandenburgischen Geschichte vertieft. Noch bis zum 14. Juni 2026 zeigt die Sonderausstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frühen 1990er-Jahre“ Arbeiten von zwölf Fotografinnen und Fotografen, die in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren entstanden sind. In fünf Kapiteln – Jungsein, Arbeit, Körper, Gewalt und Lebensräume – erzählen die Bilder von einer Gesellschaft im Umbruch. Die Fotografien zeigen Alltagssituationen, neue Freiheiten, Unsicherheiten und die Veränderungen einer Zeit, deren Nachwirkungen bis heute spürbar sind.
Das Filmmuseum Potsdam, das älteste Filmmuseum Deutschlands, lädt von 10 bis 18 Uhr zum Eintauchen in die Welt des Films ein. In der interaktiven Dauerausstellung „Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg“ können Gäste spielerisch entdecken, wie aus Ideen große Filme werden – von der Produktion über Kamera und Schnitt bis zur Auswertung. Am Ende der Ausstellung lädt der neue Vermittlungsraum zum Kreativsein und Verweilen ein. Im Filmmuseum Potsdam zahlen an dem Tag Gruppen mit speziell gebuchten Führungen oder Einzelführungen den regulären Gruppentarif.
Wer das Naturkundemuseum Potsdam besucht, kann von 9 bis 18 Uhr auf Spurensuche durch die Tierwelt Brandenburgs gehen. In der Dauerausstellung begegnen Besucherinnen und Besucher heimische Tiere vom Adler bis hin zum Wolf – lebendig präsentiert in Dioramen und mit interaktiven Stationen. Besonders faszinierend ist das Aquarium im Untergeschoss, in dem über 40 Fischarten aus Brandenburgs Gewässern in 17 Becken beobachtet werden können. Am Aktionstag findet von 16 bis 17 Uhr eine Familienführung zu den Highlights des Museums statt, bei der Jung und Alt mehr über die Lebensweise von Braunbär und Co. erfahren. Zusätzlich stehen verschiedene Rallye-Bögen bereit, mit denen Familien und Einzelbesucherinnen und -besucher die Ausstellungen auf eigene Faust erkunden können. Als besonderes Highlight zeigt das Museum aktuell die Sonderausstellung „Achtung Eule! Ein Zeichen für den Naturschutz“. Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des bekannten Naturschutzsymbols wird die Geschichte erläutert und das Engagement von Erna und Kurt Kretschmann gewürdigt. Historische Fotos, originale Eulenschilder und multimediale Beiträge machen die Entwicklung des Symbols erlebbar.
Im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte am Alten Markt können Besucherinnen und Besucher von 10 bis 18 Uhr in die Geschichte der Stadt eintauchen. Die ständige Ausstellung „POTSDAM. Eine Stadt macht Geschichte“ präsentiert mit über 500 Originalobjekten, Fotografien sowie Audio- und Filmbeiträgen die Entwicklung Potsdams von der Gründung bis in die Gegenwart. Für Familien mit jungen Entdeckerinnen und Entdeckern ab 6 Jahren steht ein Rätselbogen bereit, mit dem die Dauerausstellung spielerisch erkundet werden kann. Am Aktionstag ist außerdem die Foyerausstellung „LICHT AN! Zur Geschichte der Potsdamer Straßenbeleuchtung“ geöffnet. Sie zeigt, wie sich die Straßenbeleuchtung von Öllaternen bis zur elektrischen Moderne entwickelt hat, einschließlich der historischen Laternenmodelle wie „Potsdamer Ei“ und „Koffer“.
Der kostenfreie Eintritt gilt für alle Einzelbesucherinnen und -besucher am jeweiligen Aktionstag. Wer die kostenfreien Freitage verpasst, kann die vier Museen jedoch mit der MUSEUM Kombikarte entdecken: Sie kostet 12 Euro und gilt für einen Erwachsenen und zwei Kinder oder Jugendliche bis 18 Jahren innerhalb eines Jahres in allen vier Häusern.
Öffnungszeiten am kostenfreien Freitag, 27. März 2026:
• Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte: 11-18 Uhr
• Filmmuseum Potsdam: 10-18 Uhr
• Naturkundemuseum Potsdam: 9-18 Uhr
• Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte: 10-18 Uhr
Weitere Termine 2026: 26. Juni, 25. September und 18. Dezember.



