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Pulsierender Treffpunkt und Tor zur Reise • Rund 300 000 Gäste täglich • Fast eine halbe Million Zughalte pro Jahr - Runder Geburtstag: Der Hauptbahnhof Berlin wird 20. Die DB hat den größten Kreuzungsbahnhof Europas am 26. Mai 2006 offiziell eröffnet. Die ersten Züge rollten zwei Tage später durch das imposante, lichtdurchflutete Gebäude. Der Bau geht zurück auf ein Konzept, das Anfang der Neunzigerjahre zur Entwicklung der Bahnstadt Berlin beschlossen wurde. Der Hauptbahnhof ist darin der zentrale Knotenpunkt. Die bestehende West-Ost-Achse der Stadtbahn wurde mit einer neuen Nord-Süd-Achse verknüpft, die unter dem Tiergarten verläuft. Das erleichtert vielen Reisenden dank kurzer Wege den Umstieg. 

Auf 14 Gleisen machen jährlich rund 486.000 Züge an der Station halt. 80 Geschäfte und Restaurants laden zum Shoppen und Verweilen ein. Rund 300.000 Gäste begrüßt der markante Bahnhof täglich. Und er kann auf eine bewegte Geschichte in vielen Facetten zurückblicken. 2011 erlangte er filmische Berühmtheit im Actionthriller „Unknown Identity“. Vor der Corona-Pandemie 2019 gab es einen Fahrgastrekord. Mit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine wurde der Bahnhof 2022, wie schon sieben Jahre zuvor, Ankunftsort für Schutzsuchende. DB-Mitarbeitende und zahlreiche Ehrenamtliche unterstützten die Menschen über Wochen. Mit König Charles empfing der Hauptbahnhof 2023 sogar royalen Besuch. 

Monika Jung, Bahnhofsmanagerin: „Der Hauptbahnhof hat sich in den zurückliegenden 20 Jahren in das Herz der Berlinerinnen und Berliner und ihrer Gäste gepflanzt. Er ist inzwischen pulsierender Treffpunkt und natürlich Tür zur Reise und Tor zur Stadt. Durch die Neugestaltung des gesamten Umfelds hat er eine Aufwertung erfahren. Seine markante Architektur ist weithin sichtbar als Symbol für umweltfreundliches Reisen. Wir werden auch künftig alles daransetzen, die Aufenthaltsqualität im Hauptbahnhof weiter zu verbessern.“