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Dallgow-Döberitz / Spandau-Staaken - Mehrere Brandstellen mussten am Mittwochnachmittag die Feuerwehren der Länder Brandenburg und Berlin mit über 60 Einsatzkräften löschen. Wie der Einsatzleiter der Stadt Falkensee (Havelland) mitteilte, sind rund 20.000 qm Fläche vom Feuer betroffen gewesen. Eine Zeitlang war sogar eine Solaranlage bei Dallgow-Döberitz durch die Flammen bedroht. Die Löschwasserversorgung machte es anfangs noch ein wenig schwierig. Polizei- und Feuerwehr gehen bei den Flächenbränden u. a. auf dem ehemaligen Flugplatz Staaken von Brandstiftung aus.

Oberhavel - Derzeit ist die Bahnstrecke bei Oranienburg-Sachsenhausen gesperrt. Der betroffene Zug der NEB mit ca. 80 Reisenden, musste gegen 14.30 Uhr am Haltepunkt nahe Bahnübergang einen Nothalt einlegen. Es laufen nun Einsatzmaßnahmen der Landes- und Bundespolizei mit Unterstützung eines Hubschraubers.

Nach dem bisherigen Erkenntnisstand befuhr ein 29-Jähriger gegen 10.30 Uhr mit einem Auto den Kurfürstendamm in Richtung Wittenbergplatz. In Höhe der Rankestraße fuhr er auf den Gehweg. Dort erfasste er mit dem Fahrzeug mehrere Personen, setzte seine Fahrt auf der Fahrbahn in Richtung Wittenbergplatz fort, wobei er weitere Personen erfasste und nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Auto in Höhe der Marburger Straße im Schaufenster eines Geschäfts zum Stehen kam. Zeugen hielten den aussteigenden Fahrer fest und übergaben ihn den alarmierten Einsatzkräften der Polizei Berlin.

Nach Medienberichte kam es in Berlin-Charlottenburg zu einem schweren Unfall. Ein PKW soll in der Rankestraße in eine Menschenmenge gefahren sein. Es sind wohl 10 Menschen dabei verletzt worden. Weiteres hier ist noch nicht bekannt.

Die Mobilität auf der Schiene soll in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg neue Fahrt aufnehmen. Das wurde auf dem ersten Bahngipfel beider Bundesländer auf Einladung der Regierenden Bürgermeisterin, Franziska Giffey, und von Ministerpräsident Dietmar Woidke heute in Potsdam bekräftigt. 

Urteil vom 1. Juni 2022 – VIII ZR 287/20 - Im Anschluss an sein Urteil vom 6. April 2022 (VIII ZR 295/20, siehe hierzu Pressemitteilung Nr. 60/2022) hat sich der Bundesgerichtshof heute erneut mit Rechtsfragen zu Preisänderungsklauseln in Fernwärmelieferungsverträgen befasst. Es handelt sich um ein weiteres von zahlreichen beim VIII. Zivilsenat anhängigen Verfahren, in denen Ansprüche gegen ein Berliner Energieversorgungsunternehmen geltend gemacht werden. Auch am Land- und Kammergericht in Berlin werden in diesem Zusammenhang derzeit noch weitere Rechtsstreitigkeiten geführt.