rep24 logo 2011 2

Das Online-Magazin in Brandenburg

Treptow-Köpenick - Zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Köpenick hat die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes gestern Nachmittag die Ermittlungen übernommen. Gegen 13.30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem verletzten Mann in die Rudower Straße alarmiert. Bei dem 82-Jährigen wurde eine Stichverletzung am Bauch festgestellt. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Senior in der Wohnung. Dessen 83-jährige Ehefrau steht im Verdacht, ihn zuvor verletzt zu haben.

Bei einem Verkehrsunfall in Wilhelmstadt kam in der vergangenen Nacht ein Radfahrer ums Leben. Nach bisherigen Ermittlungen befuhr ein 66-Jähriger gegen 1.30 Uhr den Radweg am Bullengraben aus Richtung Elsflether Weg kommend, offenbar ohne Licht. Auf Höhe der Seeburger Straße traf er auf einen entgegenkommenden 21-jährigen Radfahrer. Durch das plötzliche Aufeinandertreffen sollen beide ins Wanken gekommen und gestürzt sein. Der 66-Jährige erlitt erhebliche innere Verletzungen und verstarb noch am Unfallort.

Gestern Nachmittag wurde in Siemensstadt ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt. Derzeitigen Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge wollte ein 85-jähriger Mann gegen 16 Uhr die Nonnendammallee bei stehendem Verkehr durch die Rot abstrahlende Ampel für geradeaus- und linksabbiegende Kraftfahrzeuge ca. 20 Meter vor deren Haltelinie überqueren.

Gestern Nachmittag haben die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen zu einem toten Ehepaar in Wilmersdorf übernommen. Anwohnende der Aachener Straße verständigten gegen 14.40 Uhr Polizei und Feuerwehr, weil sie sich um die 77-jährige Frau und den 76-jährigen Mann sorgten. Die alarmierten Einsatzkräfte fanden die beiden leblos in ihrer Wohnung. Es besteht der Verdacht, dass der Mann zuerst seine Frau getötet und anschließend sich selbst das Leben genommen haben könnte.

Charlottenburg-Wilmersdorf - Gestern Abend kam es in Wilmersdorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem sechs Personen verletzt und drei Autos beschädigt worden sind. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll ein 49-jähriger Mann gegen 19.30 Uhr mit einem Wagen auf dem Hohenzollerndamm aus der Uhlandstraße kommend in Richtung der Stadtautobahn unterwegs gewesen sein. An der Kreuzung Fehrbelliner Platz kollidierte er mit dem Auto eines Fahrdienstes, dessen Fahrer die Brandenburgische Straße in Richtung Berliner Straße befahren haben soll.

Der Großeinsatz zum Jahreswechsel stellt für die Polizei Berlin und all jene, die für die Sicherheit und die Gesundheit der Menschen in der Hauptstadt einstehen, jährlich eine Herausforderung dar. Wie bereits in den Vorjahren hat sich die Polizei Berlin intensiv auf den Silvestereinsatz vorbereitet und war neben den aufgestockten Kräften des täglichen Dienstes mit rund 3.200 zusätzlichen Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, darunter circa 680 Unterstützungskräfte von der Bundespolizei, aus Brandenburg, aus Schleswig-Holstein, aus Sachsen sowie aus Sachsen-Anhalt.