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Am 18.12.2025 wurde in der Stadt Ketzin/Havel der Ausbruch der Geflügelpest (hochpathogene Aviäre Influenza, H5N1) in einem Hühnerzuchtbetrieb amtlich festgestellt. Der Nachweis erfolgte durch das Landeslabor Berlin-Brandenburg und wurde am 19.12.2025 durch das Friedrich-Löffler-Institut für Tiergesundheit bestätigt.
Es handelt sich um den seit Herbst 2025 in Brandenburg vorherrschenden Erreger H5N1.
Die Tiere des betroffenen Bestandes mussten vorsorglich gekeult werden, um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern. Die Stallanlagen werden derzeit gereinigt und desinfiziert.
Nach dem Nachweis des Blauzungenvirus vom Serotyp 8 (BTV-8) in einem Rinderbestand in Sachsen, Landkreis Meißen, erstreckt sich die eingerichtete Restriktionszone bis nach Brandenburg. Hier gelten besondere Vorgaben hinsichtlich der Verbringung von empfänglichen Tieren.
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Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist in einem Betrieb mit einem Putenbestand von etwa 12.500 Tieren der Geflügelpesterreger H5N1 amtlich festgestellt worden. Die tierschutzgerechte Tötung und unschädliche Beseitigung des Bestandes sind abgeschlossen. Es handelt sich damit bereits um den 14. Fall von Geflügelpest in einem Nutzgeflügelbestand im Land Brandenburg in diesem Herbst.
Im benachbarten Landkreis Potsdam-Mittelmark ist in einem landwirtschaftlichen Betrieb der Geflügelpesterreger H5N1 amtlich festgestellt worden. Aufgrund der räumlichen Nähe zum Landkreis Havelland wirkt sich dieser Fall auch auf Teile des Havellandes aus. Die Kreisverwaltung hat die Allgemeinverfügung Nr. 7/2025 erlassen, welche konkrete Regelungen für Halterinnen und Halter von Geflügel in den Kommunen der Stadt Nauen, der Stadt Ketzin/Havel und Märkisch Luch beinhaltet. Betroffene Gemeinden in der Überwachungszone sind die Orte Gutenpaaren, Zachow, Ketzin/Havel einschließlich Paretz, Etzin, Tremmen, Wachow, Niebede, Gohlitz, Groß Behnitz, Klein Behnitz, Quermathen, Schwanebeck, Barnewitz, Buschow, Linde und Kieck.
Mehr Komfort für Reisende: frische Farben sorgen für angenehme Atmosphäre • neue Anzeigen und energiesparende Beleuchtung • erfolgreiche Zusammenarbeit mit Denkmalamt • ca. 3,6 Millionen Euro Investitionen von Land und DB
(Berlin/Potsdam, 15. Dezember 2025) Grünes Licht für den S-Bahnhof Babelsberg: Nach sorgfältigen Sanierungsarbeiten erstrahlt das historische Bahnsteigdach wieder mit seinen grünen Holzelementen und bietet Reisenden ab sofort zuverlässigen Schutz bei jedem Wetter. Die Deutsche Bahn (DB) hat das denkmalgeschützte Bahnhofsdach von Juni bis Dezember 2025 von Grund auf saniert und am Bahnhof neue Anzeigen, Lautsprecher und moderne Beleuchtung installiert. Insgesamt flossen dafür rund 3,6 Millionen Euro an Mitteln des Landes und der DB - davon ca. 1,6 Millionen Euro Landesmittel aus dem Brandenburger Bahnhofsmodernisierungsprogramm.